Am 05.02.2020 fand der Regionalwettbewerb Jugend debattiert zum 2. Mal infolge an unserem Gymnasium statt. Es war ein rundum gelungener Wettbewerb und ich bedanke mich auf diesem Wege bei allen Beteiligten. 

In der Altersklasse 1 debattierten je zwei Schüler und Schülerinnen vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald, vom Fritz-Greve-Gymnasium Malchin, vom Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg sowie vom Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren. In den Qualifikationsrunden wurden die Fragen „Soll Randalierern bei Sportveranstaltungen der Führerschein entzogen werden?“ und „Sollen Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen?“ aufgegriffen. In der Altersklasse 2 debattierten parallel Schüler und Schülerinnen aus Malchin, Neubrandenburg und Waren zu den Fragen „Sollen Jugendliche sich selbst verpflichten, ihre tägliche Handynutzungszeit zu begrenzen?“ und „Soll die Polizei in Pressemitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennen?“.

Die Finaldebatten fanden schließlich in der Aula statt. Als Zuschauer konnten wir unter anderem den Warener Bürgermeister Norbert Möller, den Stadtpräsidenten Rüdiger Prehn sowie die Landtagsabgeordnete Nadine Julitz, die zudem in der Jury der Finaldebatte in der Altersklasse 2 mitwirkte, begrüßen. Auch zahlreiche Schüler und Schülerinnen sowie die Altschülerschaft und der Rotary Club Waren waren vertreten. In der Altersklasse 1 stand die Frage „Soll die Schule Schüler und Schülerinnen, die sich in ihrer Freizeit gesellschaftlich engagieren, besonders belohnen?“ zur Debatte. Nach einer gelungenen Debatte über die Einführung einer Ehrenamtskarte mit Vergünstigungen für den ÖPNV oder diverse Veranstaltungen in Sport und Kultur als Belohnung für engagierte Schüler und Schülerinnen, kam die Jury, in der Herr Behrns, Schulleiter des RWG, Beate Nitzsche, Regionalkoordinatorin Jugend debattiert, sowie aktive und ehemalige Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Jugend debattiert auf Landes- und Bundesebene vertreten waren, zu folgender Platzierung:

  1. Yannic Wöldecke (Neubrandenburg)
  2. Kai Ole Wilhelm (Neubrandenburg)
  3. Amelie Riediger (Malchin)
  4. Johannes Kruse (Waren)

Die Finaldebatte in der Altersklasse 2 thematisierte die Frage „Soll der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte den Klimanotstand ausrufen?“. Dabei ging es vor allem darum, ob diese Ausrufung lediglich Symbolwirkung hat oder ob auch konkrete Maßnahmen mit einem Klimanotstand in unserem Landkreis einhergehen würden.  Die Jury legte anschließend folgende Platzierung fest:

  1. Jette Mach (Waren)
  2. Malte Haag (Neubrandenburg)
  3. Aaron Raphael Buck (Waren)
  4. Alisa Neumann (Neubrandenburg)

Alle Finalisten wurden mit Urkunden ausgezeichnet und erhielten ein Buch gesponsort von der Buchhandlung Müritz Buch in Waren, welches ihnen bei der Vorbereitung künftiger Debatten sicherlich helfen kann. Die beiden Bestplatzierten jeder Altersgruppe nehmen zudem an einem Spezialistenseminar teil, bei welchem sie sich auf ihre Teilnahme am Landesfinale im Schweriner Landtag am 17.03.2020 vorbereiten.