Sprachcamp zum Zweiten

19. 04. 26

Zum zweiten Mal waren wir in Rostock und Warnemünde zum Sprachcamp, um möglichst viel Spanisch und Französisch zu sprechen.

26 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen haben mit Studentinnen der Universität Rostock in verschiedenen Projekten gearbeitet. Die Spanischlerner waren in vier Projekten verteilt: Stadtrallye, Lektüre, Zirkus und Kochen. Alle haben viel Neues zum jeweiligen Thema erfahren, Vokabeln erarbeitet und z.B. gelernt, wie man Mexikanisch kocht, jongliert usw. Die Schüler, die im Lektüre-Projekt waren, haben mit unserer Sprachassistentin Cristina das Buch „El silencia de los perros“ von Lourdes Miquel gelesen. Die Stadtrallye-Leute haben viele Sehenswürdigkeiten in Rostock und Warnemünde besucht und uns dann in der Präsentation vorgestellt. Die Französischschülerinnen haben ihr Traumzimmer mit der Kabine eines Piraten verglichen und sich dafür Anregungen bei Ikea und im Escape-Room geholt. Abends wurde der Tag auf Französisch bzw. Spanisch ausgewertet und gespielt. Bei „Wer bin ich?“, „Stille Post“ oder Memory in der Fremdsprache wurden Vokabeln wiederholt und es wurde viel gelacht. Am Donnerstagnachmittag stellten jede Gruppe ihr Projekt vor, so dass alle Einblick in die Projekte der anderen bekommen haben. Es war sehr interessant und alle waren beeindruckt und begeistert von der Leistung der anderen. Ein besonderer Dank muss den Studentinnen gesagt werden, die die Projekte super vorbereitet hatten und alle Schüler gut motivieren konnten, mitzumachen und viel in der Fremdsprache zu sprechen.

Einige Schülerstimmen:

Frage: Was hat dir an deinem Projekt am besten gefallen?
Antworten:   - Judith hatte gute und abwechslungsreiche Methoden, um uns zu motivieren, das Eis zu brechen und für Spaß zu sorgen. Ihre Spiele und Aufwärmübungen haben mir daher viel                            Spaß gemacht.
                     - Es war facettenreich und hat mir sehr gut dabei geholfen, meine Sprache etwas zu verbessern. Es war zwar grundsätzlich ein Thema, aber doch sehr vielfältig.
                     - Die Projektleiterinnen waren sehr nett und haben geholfen, wenn man Hilfe brauchte. Man hat viel über Rostock gelernt. Es hat viel Spaß gemacht und war sehr lustig. Man hat                            neue Wörter gelernt.

Frage: Hast du das Gefühl, dass dich das Projekt sicherer im Gebrauch der Fremdsprache gemacht hat?
Antwort: - Auf jeden Fall!
                 - Ja, es hat mich ein bisschen sicherer gemacht. Auch dadurch, dass die Projektleiter uns mit Wörtern, die wir nicht wussten, geholfen haben.
                 - Ja, viel sicherer. Man hat mehr gelernt, mit der Sprache umzugehen und Gespräche zu führen.

Frage: Würdest du den Schülern der zukünftigen 9. Klassen das Sprachcamp empfehlen?
Antwort: - Sehr sogar. Aber nur wenn man wirklich die Sprachfähigkeit erweitern will.
                 - Definitiv!
                 - Nur Schülern, die Spaß und Lust an der Sprache haben.